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E-Scooter mit Straßenzulassung im Test 2026: Die besten Modelle

E-Scooter mit Straßenzulassung Test 2026 | Vergleich
Inhaltsverzeichnis

Der Segway Ninebot Max G2 D ist der verdiente Stiftung-Warentest-Testsieger. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Odys Alpha X5 Pro für unter 450 Euro.

Testsieger

Segway Ninebot Max G2 D

Testsieger StiWa, 50-70 km Reichweite

Auch gut

ePowerfun ePF-2 XT 600

Deutsche Marke, Wechselakku, bis 80 km

Note: 1.8 bei eBay →
Preis-Leistung

Odys Alpha X5 Pro

StiWa gut (2,4) fuer unter 450 Euro

Xiaomi Electric Scooter 5

Leichtester: nur 17,5 kg

Die besten E-Scooter 2026 im Vergleich

ModellReichweiteGewichtFederungBesonderheitPreis (ca.)
Segway Ninebot Max G2 D50–70 km24,3 kgVorne + HintenTestsieger Stiftung Warentest750–900 €
ePowerfun ePF-2 XT 600bis 80 km26 kgVollfederungDeutsche Marke, Wechselakku899–1.199 €
Odys Alpha X5 Pro30–45 km22 kgVorne + HintenPreis-Leistungs-Sieger380–450 €
Xiaomi Electric Scooter 5bis 60 km17,5 kgVorneLeicht & kompakt500–650 €

E-Scooter 2025 vs. 2026: Was hat sich geändert?

Wer 2025 einen E-Scooter mit Straßenzulassung gekauft hat, fährt auch 2026 legal — dafür sorgt der Bestandsschutz der novellierten Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Der Bundesrat hat die Novelle im Dezember 2025 beschlossen, die Umsetzung erfolgt in zwei Stufen: Seit April 2026 gelten verschärfte technische Anforderungen für Neufahrzeuge, ab März 2027 folgen neue Verhaltensregeln in der StVO. Für Käufer bedeutet das konkret: Neu zugelassene Modelle müssen ab 2027 mit integrierten Blinkern ausgestattet sein, Bestandsfahrzeuge sind davon ausgenommen. Zusätzlich wird die Gefährdungshaftung auf E-Scooter ausgeweitet — Halter haften künftig verschuldensunabhängig, ähnlich wie beim Auto. Und die Bußgelder steigen: Gehwegfahren kostet künftig 25 statt 15 Euro, Fahren zu zweit ebenfalls 25 statt bisher 5 Euro.

Bei der Hardware hat sich der Sprung von 2025 auf 2026 vor allem bei Reichweite und Bremstechnik bemerkbar gemacht. Modelle wie der Segway Ninebot Max G2 D — Stiftung-Warentest-Testsieger und weiterhin im Handel — bieten mit 50 bis 70 Kilometern Reichweite bereits das Niveau aktueller 2026er-Modelle und erhalten regelmäßig Firmware-Updates. Auch der Xiaomi Electric Scooter 4 Pro bleibt 2026 eine solide Wahl für Pendler, die keinen Blinker-Nachrüstbedarf haben. Der Wechsel auf ein 2026er-Modell lohnt sich vor allem dann, wenn das aktuelle Fahrzeug keine elektronische Bremse (eABS) besitzt oder die Akku-Reichweite unter 30 Kilometern liegt — beides Punkte, die bei der verschärften Verkehrsüberwachung und im Stadtverkehr zunehmend relevant werden.

Positiv für alle Fahrer, unabhängig vom Baujahr: E-Scooter werden 2026 verkehrsrechtlich stärker dem Radverkehr gleichgestellt. Das Zusatzzeichen “Radverkehr frei” gilt künftig automatisch auch für Elektrokleinstfahrzeuge, der Grünpfeil an Ampeln ebenfalls, und Nebeneinanderfahren wird erlaubt, solange niemand behindert wird. Wer sich an die Regeln hält, profitiert von deutlich klareren Verkehrsregeln als noch 2025.

Unsere Top-Empfehlungen im Detail

1. Segway Ninebot Max G2 D – Testsieger Stiftung Warentest

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Der Segway Ninebot Max G2 D ist der Testsieger der Stiftung Warentest (Ausgabe 08/2025) mit der Gesamtnote „gut (2,3)". Er bietet laut Testern den besten Fahrkomfort aller getesteten Modelle – auch auf Kopfsteinpflaster und unebenen Wegen.

Mit einer realistischen Reichweite von 50 bis 70 km lässt der G2 D die Konkurrenz deutlich hinter sich. Der 551-Wh-Akku ist für Vielfahrer und längere Pendelstrecken ausgelegt. Vorder- und Hinterradfederung sorgen auch auf holprigen Strecken für angenehmen Fahrkomfort. Die 10-Zoll-Tubeless-Luftreifen bieten zusätzliche Dämpfung.

Mit 24,3 kg ist der G2 D allerdings das schwerste Modell im Vergleich – für die tägliche Mitnahme in Bus oder Bahn ist das eine Herausforderung. Dafür erhält man ein Gerät, das auch nach Jahren noch zuverlässig und stabil fährt.

Geeignet für: Vielfahrer, Pendler mit längeren Strecken, Qualitätsbewusste.

2. ePowerfun ePF-2 XT 600 – Premium mit Wechselakku

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Der ePowerfun ePF-2 XT 600 stammt von einem deutschen Hersteller und erreicht bei e-roller.com Spitzenbewertungen. Das Besondere: Der Akku ist herausnehmbar und in drei Kapazitäten erhältlich – für bis zu 60, 75 oder 100 km Reichweite. Mit einem optionalen Zweitakku sind sogar 160 km möglich.

Die Vollfederung mit mechanischen Scheibenbremsen und E-ABS sorgt für sichere Bremswege und stabiles Fahrverhalten auch bei Notbremsungen. Integrierte Blinker erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr – eine Funktion, die 2026 noch nicht bei allen Modellen Standard ist.

Der ePF-2 überzeugt zudem mit deutschlandweitem Servicenetz und 7 Jahren garantierter Ersatzteilversorgung – ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen asiatischen Marken.

Geeignet für: Anspruchsvolle Nutzer, Langstrecken-Pendler, wer Wert auf Service legt.

3. Odys Alpha X5 Pro – Preis-Leistungs-Sieger

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Der Odys Alpha X5 Pro erreicht bei Stiftung Warentest die Note „gut (2,4)" und kostet mit rund 400 Euro nur etwa halb so viel wie der Testsieger. Die Tester bescheinigen ihm eine hohe Robustheit und gute Sicherheit.

Mit einer realistischen Reichweite von 30 bis 45 km reicht er für die meisten Alltagsstrecken. Vorder- und Hinterradfederung sorgen für akzeptablen Fahrkomfort, wobei er auf unebenen Wegen nicht ganz an den Segway herankommt. Das Anfahren wird als etwas ruppig beschrieben – ein kleiner Kompromiss, mit dem die meisten Nutzer gut leben können.

Für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer bietet der Odys Alpha X5 Pro das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Stiftung-Warentest-Test.

Geeignet für: Einsteiger, Gelegenheitsfahrer, preisbewusste Käufer.

4. Xiaomi Electric Scooter 5 – Leicht & kompakt

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Der Xiaomi Electric Scooter 5 ist mit nur 17,5 kg eines der leichtesten Modelle mit guter Reichweite. Xiaomi gibt bis zu 60 km an – realistisch sind je nach Fahrweise 35 bis 50 km, was für die meisten Alltagsstrecken mehr als ausreicht.

Die Vorderradfederung und 10-Zoll-Reifen bieten ordentlichen Fahrkomfort auf Asphalt und befestigten Wegen. Das LED-Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodi übersichtlich an. Dank des geringen Gewichts lässt sich der Scooter gut zusammenklappen und in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen.

Der Xiaomi 5 richtet sich an Pendler, die einen kompakten und leichten E-Scooter für die tägliche City-Nutzung suchen – mit dem Komfort und der App-Integration, die man von Xiaomi kennt.

Geeignet für: ÖPNV-Pendler, City-Fahrer, wer einen leichten Scooter sucht.

Worauf beim Kauf achten?

Straßenzulassung ist Pflicht

In Deutschland dürfen nur E-Scooter mit gültiger ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) auf öffentlichen Straßen und Radwegen gefahren werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 20 km/h begrenzt. Zusätzlich ist eine Versicherungsplakette Pflicht. Alle vier Modelle in unserem Vergleich sind in Deutschland zugelassen.

Reichweite: Wie viel brauche ich wirklich?

Die Herstellerangaben zur Reichweite sind oft optimistisch. Kälte, Steigungen und ein höheres Fahrergewicht reduzieren die Reichweite spürbar. Als Faustregel gilt: Plane 20 bis 30 Prozent weniger ein als angegeben. Für den täglichen Weg zur Bahn und zurück reichen 15 bis 25 km reale Reichweite – das schaffen alle Modelle im Test.

Federung und Reifen

Auf glattem Asphalt fährt jeder E-Scooter angenehm. Auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder Bordsteinkanten machen Federung und Reifengröße den entscheidenden Unterschied. Luftreifen ab 10 Zoll und eine Doppelfederung (vorne + hinten) sind für Fahrkomfort auf wechselnden Untergründen empfehlenswert.

Gewicht: Leicht vs. Reichweite

Leichte Modelle unter 15 kg lassen sich gut in Bus und Bahn mitnehmen, bieten aber oft weniger Reichweite und Komfort. Schwere Modelle über 20 kg fahren stabiler und weiter, sind aber beim Tragen eine Herausforderung. Wer den Scooter regelmäßig tragen muss, sollte das Gewicht als wichtiges Kriterium berücksichtigen.

Bremsen und Sicherheit

Zwei unabhängige Bremsen sind gesetzlich vorgeschrieben. Eine Kombination aus Scheibenbremse und elektronischer Motorbremse (E-ABS) bietet die beste Bremsleistung. Der Stiftung-Warentest-Test 2025 zeigte deutliche Unterschiede bei der Bremssicherheit – ein Modell fiel wegen eines gebrochenen Lenkers sogar komplett durch.

Testquellen und Methodik

Für diesen Vergleich haben wir Testergebnisse folgender Quellen ausgewertet:

  • Stiftung Warentest (Ausgabe 08/2025): 7 E-Scooter mit Straßenzulassung getestet, Testsieger Segway Ninebot Max G2 D
  • e-roller.com: Über 120 E-Scooter in Einzeltests mit Probefahrten seit Einführung der Zulassung
  • ADAC: E-Scooter-Tests mit Fokus auf Sicherheit, Reichweite und Fahreigenschaften
  • testsieger.de: Vergleichende Auswertung unabhängiger Testmagazine

Wir selbst besitzen und testen die Geräte nicht, sondern werten die genannten unabhängigen Testberichte aus, um eine fundierte Kaufempfehlung zu geben.

Fazit

Der E-Scooter-Markt 2026 bietet für jeden Einsatz das passende Modell. Wer maximalen Komfort und Reichweite sucht, greift zum Segway Ninebot Max G2 D – dem verdienten Stiftung-Warentest-Testsieger. Der ePowerfun ePF-2 XT 600 ist die Premium-Wahl mit Wechselakku und deutschem Service. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Odys Alpha X5 Pro für unter 450 Euro. Und der Xiaomi Electric Scooter 5 überzeugt als leichter City-Flitzer für ÖPNV-Pendler.

Affiliate-Hinweis: Die Links zu den Händlern sind Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich. Letzte Aktualisierung: Februar 2026.

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